Alle Beiträge von sboettcher

Konstantin Konstantinov ‘Vibes’

Ausstellungsdauer: 23. Mai 2019 – 16. August 2019

Vernissage am 23. Mai 2019

Beginn: 19 Uhr

Die Magie besteht in der Harmonie und dem Zusammenspiel der Farben, sodass das Chaos als eine göttliche Ordnung angesehen werden kann.”

Die Europäische Rechtsakademie (ERA) eröffnet am 23. Mai 2019 eine neue Kunstausstellung mit dem Titel “Vibes”.

Die Besucher haben die Möglichkeit, 45 Gemälde zu sehen, die mit klassischen Materialien – Ölfarben auf Leinwand – im Geist des Neoexpressionismus entstanden sind. Der junge bulgarische Künstler Konstantin wurde in der historischen Stadt Plovdiv geboren, die auf eine stolze, seit 8.000 Jahren ununterbrochen menschliche Besiedlung, zurückblicken kann und damit als eine der ältesten Städte Europas sowie diesjährige europäische Kulturhauptstadt 2019 gilt.

Zwei dominante Merkmale machen Konstantins Kunstwerke so außergewöhnlich und facettenreich: Einerseits die intensiven Farben, die genügend Freiraum für Interpretationen und Phantasien zulassen, andererseits der monochrome Ausdruck. Dieses duale Prinzip wiederholt sich in verschiedenen Leinwandformaten und -größen und ist das Ergebnis einer impulsiven Improvisation. Seine Bilder kommen direkt aus dem Herzen und sind ein Instinktruf, der das intuitive Verständnis des Malers für die göttliche und kosmische Natur der Kunst widerspiegelt.

Die Welt des Künstlers verschmilzt in die Farbe seines Kunstwerks, und die Farbe des Kunstwerks führt den Betrachter zurück in die Welt des Künstlers.

„Die Magie besteht in der Harmonie und dem Zusammenspiel der Farben, sodass Chaos als eine göttliche Ordnung gesehen werden kann“, kommentiert der Schöpfer von “Vibes”.

„Die Magie besteht in der Harmonie und dem Zusammenspiel der Farben, sodass Chaos als eine göttliche Ordnung gesehen werden kann“, kommentiert der Schöpfer von “Vibes”. 

“The magic is in the harmony and interplay of the colours, letting a divine order arise out of chaos”

On 23 May 2019 the Academy of European Law (ERA) opens a new art exhibition named “Vibes”.

Visitors will have the chance to see 45 paintings, all made using classic materials of oil paints on canvas, in the spirit of neo-expressionism. Konstantin, the young Bulgarian artist, was born in the historic town of Plovdiv – one of the oldest cities in Europe and this year’s Europe’s capital of culture.

There are two dominant features which make Konstantin’s art so extraordinary and multi-facetted: on the one hand the intensive colours that give enough freedom for interpretation and imagination, on the other hand the monochrome expression. This dual principle is repeated in different canvas formats and sizes and stems from an impulse of vibrant improvisation. His paintings come straight from the heart and are the product of a call of instinct reflecting his intuitive understanding of both the divine and cosmic order of the art.

The world of the artist turns into the colour of his piece of art, and the colour of the piece of art leads the observer back to the world of the artist.

The magic is in the harmony and interplay of the colours, letting a divine order arise out of chaos, comments the creator of “Vibes”.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00; Fr: 09:00-16:00
(im juli und August geänderte Öffnungszeiten)

„Metamorphose im Feuer“ – Ingeborg Martin und Mandy Rasch

Ausstellungsdauer: 21. März 2019 – 16. Mai 2019

Vernissage am 21. März 2019

Beginn: 19 Uhr

Begrüßung: Elisabeth Ruschel,
1. Vorsitzende der Weimar-Gesellschaft Trier e.V.

Laudatio: Eva-Maria Reuther, Kulturjournalistin

Musikalische Umrahmung: Sakiko Idei, Marimbaphon

STÄDTEPARTNERSCHAFT EINMAL ANDERS

Im Zuge der Städtepartnerschaft Trier-Weimar hat Ingeborg Martin, langjähriges Mitglied der Weimar Gesellschaft Trier, ihre in Form und Farbe klar abgegrenzten, außergewöhnlichen Emailbilder im letzten Jahr in Weimar mit großer Resonanz ausstellen können. Sie tat dies zusammen mit der dortigen jungen, talentierten Goldschmiedin und Designerin Mandy Rasch, die sich ebenfalls der Email verschrieben hat und hieraus extravagante Kunstgegenstände kreiert. Was lag da näher als beide Künstlerinnen ihre faszinierende Emailkunst auch in Trier präsentieren zu lassen.

DIE KUNST

Schon immer haben Künstler alle zur Verfügung stehenden Materialien für ihre Werke genutzt. Die ersten bekannten Emailarbeiten sind mehr als 3500 Jahre alt und wurden als Grabbeigaben in mykenischen Gräbern auf Zypern gefunden. Im Mittelalter erlebte diese Kunst auch in der Rhein-Maas- und der hiesigen Region eine hohe Blütezeit. Zeugnisse davon geben in Trier die Arbeiten der Egbert-Werkstatt  und u.a. der Andreas-Tragaltar und ein Reliquiar des Hl. Nagels im Domschatz zu Trier.

Emaillieren ist die Kunst, farbiges Glas dauerhaft mit einem Metall (Gold, Silber, Kupfer, Stahl) zu verschmelzen, was nur mit hohenTemperaturen (600-1000°C) möglich ist. Die leuchtenden Farben sind sehr beständig und verlieren selbst nach tausenden Jahren nichts von ihrem Glanz und ihrer Faszination. Nachdem das Material mit seinem unvergleichlichen Farbenspiel so kostbar und wertvoll ist, war diese Kunst vor allem Kirchen, Klöstern und dem Adel vorbehalten, fand später aber auch Eingang in die reichen Bürgerhäuser.

Mit dem industriellen Fortschritt in Technik und Material wurde Email für alle Schichten erschwinglicher und auch für profane Verwendungszwecke entdeckt. Es ist korrosionsbeständig, hygienisch und wetterfest, kurzum das perfekte Material für Technik und Haushalt. Bestimmt findet sich in jedem Haus noch eine Kanne, Schüssel oder ein Becher aus Email. Dann wurde Email für die Werbung und für Schilder entdeckt. Die früheren Werbeschilder (Persil, Singer, Sarotti und viele andere) sind heute begehrte Sammelobjekte.

In der Kunst ist der große Arbeitsaufwand zwar geblieben, aber es gibt inzwischen doch einige technische Erleichterungen für die Arbeit des Emailleurs. Das Besondere am Email ist der Glanz und die Leuchtkraft der Farben. Der Brennvorgang ist immer ein spannender Moment. Der Entwurf bietet nur eine Vorstellung von der endgültigen Arbeit, denn erst wenn das flüssige, glühende Email erkaltet ist, zeigt es seine ganze Schönheit, wobei der gesteuerte Zufall oft die entscheidende Rolle spielt. Auch erfahrene Emailleure können das Resultat nicht immer genau vorhersagen und werden oft überrascht. Zum Emaillieren gehört aber mehr, als nur ein bisschen buntes Pulver auf eine Metallplatte zu streuen und in den Brennofen zu schieben. Es ist viel Wissen und Erfahrung nötig, um ein Kunstwerk zu schaffen. Und jedes Kunstwerk ist ein Unikat, es ist nicht wiederholbar.

Email ist unvergleichlich.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00; Fr: 09:00-16:00

„Insides – Insights“ – Jonas Hammen mit Janik Rockensüß und Nicolas Yun Christmann

Ausstellungsdauer: 15. November 2018 – 25. Januar 2019

Vernissage am 15. November 2018

Beginn: 19 Uhr

 

Im Inneren des Menschen wirken Emotionen,
Gefühle, Höhen und Abgründe des Seins,
ummantelt von einer Schicht aus Gestik und
Mimik. Hier gilt es, die Schicht zu entfernen
oder durchlässig zu machen und diesen
Tiefen ein Bild zu geben. Mit anderen
Worten – hinein zu sehen.

Jonas Hammen, Student an der Hochschule Trier im Zweig Kommunikationsdesign, stellt ab dem 15. November 2018 Ölgemälde und Zeichnungen in der Europäischen Rechtsakademie Trier aus. Eine Ausstellung, die nicht alleine das Innere des Menschen, sondern auch den Prozess der Bildentstehung zeigt. Gastkünstler sind Janik Rockensüß und Nicolas Yun Christmann,

ebenfalls Studenten der Hochschule Trier im Zweig Kommunikationsdesign.

instagram.com/asharpfeater

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00; Fr: 09:00-16:00
(zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen)

URSULA HÜLSEWIG – Malerei, Druckgrafik und Digitale Collagen

Ausstellungsdauer: 14. September  – 02. November 2018

Vernissage am 13. September 2018

Beginn: 19 Uhr
Einführung: Frau Dr. Christiane Häslein, Kunsthistorikerin
Musik: Swing Sextett des FWG, Leitung Frau Stefanie Lamberti

Digitale Metamorphosen

Mein Hauptthema ist „Wirklichkeit“ und „Erkenntnismöglichkeit“.
Ich bewege mich spielerisch zwischen „realistischen“ Ansichten und frei phantasierter Figuration.

Seit 2000 beschäftige ich mich mit dem Computer (Mac) und dem Bildbearbeitungs-Programm Photoshop, zwei Jahre lang mit einem Lehrer, danach im Selbststudium.
Dieses Programm, das mit Transparenzen und Ebenen arbeitet, die in verschiedensten Modi aufeinander wirken können, setzt meine frühere Methode der Bildfindung fort, bei der ich Zeichnungen auf Transparentpapier übereinander schob oder Bilder übereinander kopierte. Nur arbeitet Photoshop viel schneller, differenzierter, mit 1000 phantastischen Möglichkeiten. So entsteht aus eigenen Bildern und Bildelementen Neues, Überraschendes.

Was zunächst nur für die Bildfindung gedacht war, hat sich verselbständigt.

Ich fasse diese digitalen Bilder unter der Bezeichnung Digitale Collagen oder Digitale Metamorphosen zusammen und drucke sie je nach Größe in einer Auflage von 3, 10 oder 30 mit Pigmenttinten auf Fine Art Papier oder auf Leinwand in Galeriequalität aus, auf meinem Großformatdrucker 7880 von EPSON.

Auf diesem Drucker kann ich bis zu einer Breite von 61 cm drucken, in der Länge fast unbegrenzt (bis 15 m).
Breitere Formate lasse ich in Fachbetrieben drucken, ebenfalls in Galeriequalität.

Zu den Digitalen Collagen s. meine Webseite:
www.ursula-huelsewig.de

 

Vita

*1936

Malerei, Druckgrafik, Digitale Grafik

Seit 2006 Digitale Collagen aus eigenen Bildern und Bildelementen, entwickelt aus einer Methode der Bildfindung mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop.

Einzelausstellungen in Deutschland, Belgien, Frankreich, USA

Gruppenausstellungen in Deutschland, Benelux, Bulgarien, Kanada, England Finnland, Frankreich, Slovenien, Spanien, USA, UAE

Öffentliche Ankäufe: Land NRW, Stadt Köln, Land RLP, Verbandsgemeinde Wittlich, Artothek Trier

Dokumentation: „Ursula Hülsewig – Malerei des Phantastischen, hrsg von Ursula Voß, Hanstein Verlag, 1975  .  „Ursula Hülsewig – Surrealistische Studien“, 2002  .  „Ursula Hülsewig – Frühe Bilder“, 2007  .   Hülsewig, Faszination Radierung, 2012

Preise: Kaiser-Lothar-Preis, EVBK, Prüm 2013

First Prize Digital and Experimental Printmaking, Kazanlak 2014

 

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00; Fr: 09:00-16:00

Ursula Deutsch – Himmel-Mensch-Erde

Ausstellungsdauer: 09. November 2017 – 10. Januar 2018

Vernissage am 09. November 2017

Beginn: 19 Uhr

Begrüßungsredner:
Dr. Dieter Füllkrug

Die Künstlerin:

Zugang zum Malen und Zeichnen fand ich in den 90er Jahren.
Besuche von Fortbildungen in Kunsterziehung ließen in mir den Wunsch wachsen, mich der Malerei zu nähern.
Mit Herbert Holzing startete ich mein kontinuierliches, umfangreiches Studium der Malerei für die Bereiche Zeichnen und Aquarellieren.
Regelmäßige Studienaufenthalte im In- und Ausland erweckten in mir den Wunsch Farben, Licht, Formen ja selbst Düfte in Bildern festhalten zu können.
Gesehenes, Erlebtes und Gefühle des Augenblicks in Bildern wiederzugeben, wurde angestrebtes Ziel.
Die Harmonie und Schönheit der Natur im jahreszeitlich variierenden Licht stellte eine ganz besondere Faszination für mich dar.
Der Fassettenreichtum von Landschaften in all ihrer Einzigartigkeit regte mich zum Experimentieren mit den unterschiedlichsten Techniken und Materialien an.
Ab 2000 erweiterte ich meine Ausdrucksformen durch das Erlernen der Acrylmalerei. Dabei ist es mir ein Anliegen, die Leichtigkeit von Aquarellen
auch in meinen Acrylbildern zu erhalten.
Figurativ arbeite ich seit 2015.
Von konkret bis abstrakt, von direkt bis versteckt; Mensch und Natur stehen je für sich, oder lösen sich in Abstraktion auf.
Ich arbeite autodidaktisch. Darüber hinaus absolviere ich auch regelmäßig Studieneinheiten vor allem bei der Europäischen Kunstakademie Trier sowie Privatkurse bei ausgesuchten Lehrmeistern. Durch regelmäßiges Üben und kritisches Hinterfragen versuche ich ständig meine Fähigkeiten zu erweitern und so die Entwicklung in Gang zu halten.

Himmel, Mensch und Erde sind mein Hauptthema.
Diese konkret darstellbaren Elemente haben auch symbolische Bedeutung; stehen sie doch für das Leben in Symbiose allen Seins.
Jede neue Arbeit ist somit stets für mich eine Aufforderung zur Annäherung an die Natur.
Der Titel der Ausstellung ist angelehnt an die asiatische Kunst des IKEBANA.
Hierin werden die drei Ebenen: Himmel, Mensch, Erde imaginiert.

Ausstellungen (Auswahl)

Dreikönigenhaus Trier
Schwabengalerie Heilbronn
Zahnärztliche Praxis Leonberg
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier
Remise Trier- Ehrang
Geburtshaus Nikolaus von Kues, Bernkastel-Kues
Deutsche Richterakademie Trier
Europäische Rechtsakademie Trier

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00; Fr: 09:00-16:00
(Zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen)

20% des Verkaufserlöses gehen an die Palliativstation Trier!

Kunst kennt keine Grenzen

Ausstellung und Benefizauktion zum
25jährigen Bestehen der Europäischen Rechtsakademie (ERA)

Aus Anlass ihres 25jährigen Bestehens organisiert die ERA vom 19.9. bis 20.10.2017 in ihrem Trierer Tagungszentrum eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst, auf der Werke von 31 Künstlern aus 31 europäischen Ländern gezeigt werden. Die Werke kommen am Donnerstag, dem 19.10. zur Versteigerung. Die Hälfte des Erlöses kommt dem Jubiläumsfonds der ERA und insbesondere seinem Stipendienprogramm zugute.

Seit Eröffnung ihres Tagungszentrums 1998 hat die ERA in ihren Räumen 67 Ausstellungen europäischer Künstler organisiert. Mit der Jubiläumsausstellung 2017 bietet die ERA passionierten Liebhabern moderner Kunst erstmals die Gelegenheit, für eines oder mehrere der ausgestellten Werke zu bieten und einige der ausstellenden Künstler persönlich zu treffen.

Folgende Künstler sind vertreten:

Bulgarien/ ANASTAS KONSTANTINOV/ Malerei · Schweden/ KATARINA AXELSSON/ Malerei · Frankreich/ HAUDE BERNABÉ/ Skulptur · Malta/ AUSTIN CAMILLERI/ Malerei · Rumänien/ ANDREÏ CIUBOTARU/ Malerei · Italien/ GIOVANNI DE ANGELIS/ Skulptur · Niederlande/ BERNARD DE WOLFF/ Malerei · Deutschland/ VOLKMAR ERNST/ Malerei · Spanien/ JOSEBA ESKUBI/ Malerei · Luxemburg/ JEAN FETZ/ Malerei · Montenegro/ ZLATKO GLAMOTCHAK/ Skulptur et dessin · Dänemark/ HANS JØRGENSEN/ Skulptur · Litauen/ RUTA JUSIONYTĖ/ Skulptur · Ungarn/ JÁNOS KALMÁR/ Skulptur · Tschechische Republik/ LUKÁŠ KANDL/ Malerei · Estland/ KAIA KIIK/ Malerei · Georgien/ LEVAN MAKHARADZE/ Photographie · Serbien/ CILE MARINKOVIĆ/ Malerei · Irland/ MICHAEL MULCAHY/ Malerei · Slowakei/ MARTIN-GEORG OSCITY/ Malerei · Polen/ MAŁGORZATA PASZKO/ Malerei · Kroatien/ DIMITRI POPOVIĆ/ Zeichnung · Portugal/ LUÍS RODRIGUES/ Malerei · Großbritannien/ PAUL RUMSEY/ Zeichnung · Schweiz/ CHRISTINA SEFOLOSHA/ Malerei · Österreich/ ISABELLE SEILERN/ Photographie · Finnland/ JARI SILOMÄKI/ Fotographie · Ukraine/ YAROSLAV SOLOP/ Photographie · Slowenien/ IZTOK ŠOSTAREC/ Malerei · Belgien/ JOHAN VAN MULLEM/ Malerei · Griechenland/ YANNIS MARKANTONAKIS/ Malerei ·

Die gemeinnützige Europäische Rechtsakademie wurde 1992 in Trier gegründet und hat sich mit ihrem Fortbildungsangebot im europäischen Recht in allen Mitgliedstaaten der EU einen Namen gemacht. Daher freuen wir uns besonders darüber, dass Künstler aus ganz Europa diese Ausstellung unterstützen und ihre Werke für die abschließende Benefizauktion zur Verfügung stellen.

Weitere Infos: https://www.era25.eu

Ewa und Henryk Sienkiewicz

EX COLLECTIO
Privatsammlung zeitgenössischer
polnischer Kunst

Ausstellungsdauer: 18. Mai – 17. August 2017

Vernissage am 18. Mai 2017

Beginn: 19 Uhr

Einführung in die Ausstellung: Henryk Sienkiewicz
Musikalische Umrahmung: Maria Kulowska, Cellistin

Die Ausstellung:

Das Sammlerehepaar Ewa und Henryk Sienkiewicz (beide gebürtig aus Polen) stellt Teile seiner umfangreichen Sammlung zeitgenössischer polnischer Kunst für diese Ausstellung zur Verfügung. Er, studierter Betriebswirt, und sie, diplomierte Restauratorin, begannen schon früh mit dem Ankauf polnischer und russischer Malereien. Nun sind die Werke von 16 polnischen Künstlern in der ERA zu sehen, eine sehr persönliche aber sorgfältige Auswahl, die Mehrzahl davon ist gegenständlich.

 

Die Künstler

Kiejstut Bereźnicki

  • geboren 1935 in Poznan/Polen
  • 1953 – 1958 Studium der Malerei an der Danziger Kunstakademie, in der Meisterklasse des Professors Stanislaw Teisseyre
  • Seit 1981 Professor an der Kunstakademie in Gdansk
  • seit 2006 freischaffender Künstler
  • Teilnahme an zahlreichen Kunstausstellungen im In- und Ausland:
  • Kiejstut Bereznicki zählt zu den bedeutendsten, lebenden Künstlern Polens und erhielt zahlreiche Kunstpreise im In- und Ausland
  • Seine Werke befinden sich in zahlreichen Museen und Privatsammlungen in Deutschland, USA, Japan, Schweiz, Italien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Brasilien, Niederlande, Frankreich und Polen


Grzegorz Bienias

  • geboren 1958 in Wloclawek, Polen
  • 1978 – 1983 Studium der Malerei an der Krakauer Kunstakademie, in der Meisterklasse des Professors Juliusz Joniak
  • Seit 2004 Professor an der Kunstakademie in Krakau
  • Teilnahme an Ausstellungen in In- und Ausland:
    u.a.
  • 1985 Kunst aus Osteuropa, Museum Gennep in Gennep, Premi de Dibuix, J. Miro“in Barcelona,„De Klimende Bavar“ in Rotterdam
  • 1986 Polnische Grafik in Paris,
    Polnische Kunst in Utrecht
  • 1987 Kunsthalle in Nürnberg
  • 1988 „Konsumenta Art“ in Nürnberg
  • 1991Eurpean Art Fair in Amsterdam
  • 1993 Polnische Kunst in Essen
  • 1996 Polnische Kunst in Kopenhagen
  • 2000 Ausstellung der Hochschullehrer der Kunstakademie Krakau in Florenz
  • 2006 Ex Collectio Ewa & Henryk Sienkiewicz, Alte Schule in Kanzem
  • 2009 Ex Collectio Ewa & Henryk Sienkiewicz, Kurfürstliches Palais Trier
  • Seine Werke befinden sich in Museen und Privatsammlungen in Deutschland, USA, Japan, Schweiz, Italien, Dänemark, Niederlande, Frankreich und Polen


Rafał Boidys

  • Geboren 1967 in Katowice/Polen
  • 1988 – 1993 Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Katowice/Polen
  • seit 1993 freischaffender Kunstmaler
  • Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen in In- und Ausland
  • Außerhalb Polens verkaufte Werke befinden sich in: Amsterdam, Düsseldorf, Essen, Istambul, Köln, Kragujevac, London, Mainz , Mannheim, New York, Wolfsburg, Zürich
  • 2009 Ex Collectio Ewa & Henryk Sienkiewicz, Kurfürstliches Palais in Trier
  • Preise
    • 1994 „Arbeit des Jahres“ Kunsthalle Katowice
    • 1995 „Arbeit des Jahres“ Kunsthalle Katowice
    • 2001 „Arbeit des Jahres“ Kunsthalle Katowice

Tadeusz

  • geboren 1937 in Wilno, gestorben 1997 in Sopot
  • 1958 – 1963 Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Gdansk/Polen Diplom in der Meisterklasse der Prof. Juliusz Studnicki und Hanna Zulawska
  • seit 1963 Kunsterzieher und  freischaffender Kunstmaler
  • Teilnahme an über 200 Gruppen- und Einzelausstellungen in In- und Ausland
  • Seine Werke befinden sich in zahlreichen Museen und Privatsammlungen in Polen, Europa und Amerika.

Eugeniusz Geppert

  • geboren 1890 in Lemberg/Galizien
  • gestorben 1979 in Wroclaw/Polen
  • 1908 – 1914 Studium an der Akademie für Schöne Künste in Krakau, Meisterschüler des berühmten polnischen Kunstmalers Jacek Malczewski
  • 1925 – 1927 Aufenthalt in Paris; Mitglied der Gruppe „Zwornik“ (Czeslaw Rzepinski, Henryk Gotlib, Zbigniew Pronaszko und andere)
  • 1939 – 1945 von den Nazis mit Malverbot belgegt.
  • seit 1945 nach der Übersiedlung von Lemberg nach Breslau Mitbegründer und später Rektor der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Wroclaw/Polen
  • seit 2008 heißt die Akademie der Schönen Künste in Wroclaw/Polen „Eugeniusz-Geppert-Akademie“
  • Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland
  • 2009 Ex Collectio Ewa & Henryk Sienkiewicz, Kurfürstliches Palais Trier
  • Seine Werke befinden sich in Museen und Privatsammlungen in: Belgien, Holland, Deutschland, England, USA, Kanada, Schweiz und Russland

Jolanta Jastrząb

  • geboren 1971 in Czestochowa/Polen
  • 1992 – 1996 Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Warschau/Polen, in der Meisterklasse des Prof. Szamborski
  • seit 1997 Assistentin und Dozentin an der Akademie der schönen Künste in Katowice/Polen (zwischenzeitlich bereits promoviert und habilitiert)
  • Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen in In- und Ausland
  • Außerhalb Polens verkaufte Werke befinden sich in:

Belgien, Holland, Deutschland, England USA und Russland

  • Preise: Zahlreiche Kunstpreise in In- und Ausland

Andrzej Kasprzak

  • Geboren 1963 in Gliwice/Polen
  • 1983 – 1988 Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Katowice/Polen
  • Seit 1988  freischaffender Kunstmaler Stipendiat der Pollock-Krasner Foundation in New York
  • 1995 -1997   Arbeitstipendium des Frans MasereelCenter in Kasterlee (Belgien)
  • Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen in In- und Ausland
  • Außerhalb Polens verkaufte Werke befinden sich in Museen und Privatsammlungen in: Amsterdam, Brüssel, Chicago (The Polish Museum of America), Düsseldorf, Gdansk (Nationalmuseum), Essen, Katowice (Schlesisches Museum), Köln, London (Centaur Gallery), Mainz, Mannheim, New York
  • 2009 Ex Collectio Ewa & Henryk Sienkiewicz, Kurfürstliches Palais Trier
  • Toronto (Del Bello Gallery)
  • Preise: Zahlreiche Kunstpreise in In- und Ausland

Kazimierz Ostrowski

  • geboren 1917 in Berlin, gestorben 1999 in Gdansk
  • 1920 siedelt die Familie aus Berlin nach Poznan/Polen um
  • 1934   Abschluss der Malerlehre bei seinem Vater Adam, einem bekannten Schilder- und Freizeitmaler.
  • 1939   Ostrowski wird er von den Nazis verhaftet und in das Konzentrationslager Stutthof bei Danzig verschleppt.
  • 1942   lernt Ostrowski die französischen Kunstmaler Paul Nicolas und          Paul Collomb, die als Zwangsarbeiter nach Danzig verschleppt wurden. Die beiden Kunstmaler unterweisen Ostrowski heimlich, es entsteht eine jahrelang andauernde Freundschaft.
  • 1945   Beginn des Studiums an der neu geschaffenen                 Kunsthochschule in Gdansk/Danzig
  • 1949   erhält Ostrowski von der französischen Regierung ein   Jarhesstypendium zur Fortsetzung der Kunststudien in Paris. Er entscheidet sich für das Atelier von Fernand Leger. Er lernt und befreundet sich mit vielen Künstlern u.a mit Victor Brauner, Michel der Gyllard, Paul Reyberoll, Jonasz Stern, Alina Szapocznikow und Paul Klee
  • 1950 Rückkehr nach Polen und Präsentation seiner Werke in Sopot, die zu einem Skandal und Bildersturm ausartet. Die Ausstellung  wird von der kommunistischen Partei geschlossen.
  • 1952   Diplomabschluss in der Meisterklasse von Artur Nacht-Samborski.
  • 1964-1987     Dozent an der Kunsthochschule in Gdansk, seit 1981 Professor.
  • wird von der Stadt Gdansk der jährliche, überregionaler und prestigeträchtiger „Kunstpreis Kazimierz Ostrowski“ ausgelobt, für außerordentliche Leistungen junger Kunstmaler.
  • Zahlreiche Auszeichnungen und Ausstellungen im In- und Ausland
  • Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen polnischen Museen

Zofia Lesniak

  • Geboren 1903 in Krakau/Polen
  • gestorben 1976 in Krakau
  • 1923 – 1928 Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Warschau/Polen
  • 1930 – 1933 Weiterbildung an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Krakau/Polen
  • 1930 – 1931 Entwürfe für die für die großen, barocken Glasfenster der altehrwürdigen Karmeliter-Kirche zu Krakau. Sie war die einzige Künstlerin, die neben den großen „Malerfürsten“ Krakaus Kirchenfenster gestalten durfte.
  • 1939 – 1945   von den Nazis mit Malverbot belgegt.
  • Nach 1945   verhinderten die kommunistlischen Machthaber ihre Aufnahme in die neu gegründete Künstervereinigung. Sie geriet langsam in Vergessenheit und arbeitete bis zu ihrem Tod im Jahre 1976 als freischaffende Künstlerin.
  • Ihre Geburtstadt Krakau ehrte sie mit einer großen Retrospektive und holte sie aus der Vergessenheit zurück
  • Zofia Lesniak wird in Polen zu den Kapisten gezählt
  • Bis 1939 Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland
  • Außerhalb Polens verkaufte Werke befinden sich in: Holland, Deutschland, England, Schweiz USA und Kanada

Maciej Linttner

  • Geboren 1966 in Kraków/Polen
  • 1988 – 1993 Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Katowice/Polen
  • Seit 1993  freischaffender Kunstmaler
  • Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen in In- und Ausland
  • Außerhalb Polens verkaufte Werke befinden sich in:

Düsseldorf, Essen, Köln, London, Mainz , Mannheim, New York, Wiesbaden

  • 2009 ExCollectio Ewa & Henryk Sienkiewicz, Kurfürstliches Palais in Trier
  • Preise
    • 1996 „Arbeit des Jahres“ Kunsthalle Katowice
    • 1999 „Arbeit des Jahres“ Kunsthalle Katowice

Paweł Luchowski

  • Geboren 1969 in Gryfów Slaski/Polen
  • 1988 – 1993 Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Wroclaw/Polen
  • 1989 – 1990 während des Studiums Assistent beim Bühnenbildner im Polnischen Theater in Wroclaw
  • Seit 1993  freischaffender Kunstmaler
  • verheiratet mit der polnische Kunstmalerin Anna Mierzejewska
  • Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland
  • Außerhalb Polens verkaufte Werke befinden sich in:

Amsterdam, Düsseldorf , Hamburg, Köln, London, Mainz, Minneapolis, München, New York, Nürnberg, Uppingham, Toronto, Wiesbaden

  • 2009 Ex Collectio Ewa & Henryk Sienkiewicz, Kurfürstliches Palais in Trier

Marek Niedojadło

  • geboren am 13.05.1954 in Tarnów, Polen
  • 1976 – 1981 Studium der Malerei an der Krakauer Kunstakademie, in der Meisterklasse vom Professor Zbigniew Grzybowski
  • Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland:
  • Seine Werke befinden sich in Privatsammlungen in Deutschland, USA, Japan, Schweiz, Italien, Frankreich und Polen (u.a. beim polnischen Premier Tadeusz Mazowiecki)

Zdzisław Nitka

  • Geboren 1962 in Oborniki Slaskie/Polen
  • 1982 – 1987 Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Wroclaw/Polen, Meisterklasse der Prof. J. Halas
  • seit 1987  freischaffender Kunstmaler, Dozent und Professor an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Wroclaw/Polen
  • Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen in In- und Ausland.
  • Immer wieder sucht er in seinem Werk die Nähe der deutschen Expressionisten, denen er sich seelisch verbunden fühlt, wie etwa Otto Mueller, der in damals Obernigk lebte und starb, oder Kirchner, mit deren Werk er sich nachhaltig auseinandersetzt, wie auch mit zeitgenössischen Malern wie Baselitz u.a.
  • Seine mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Werke finden sich in fast allen Nationalmuseen Polens.
  • Ausgestellt hat er in zahllosen Einzel- und Gruppenausstellungen, außer in seinem Heimatland, auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland, Litauen, Ukraine, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Belgien, den Niederlanden und den USA.
  • 2009 Ex Collectio Ewa & Henryk Sienkiewicz, Kurfürstliches Palais in Trier
  • Preise: Zahlreiche Kunstpreise in In- und Ausland

Roman Schmelter

  • Geboren 1959 in Dzierkowice/Polen
  • 1978 – 1983 Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Katowice/Polen
  • seit 1983  freischaffender Kunstmaler
  • seit 1987 lebt er als freischaffender Kunstmaler und Galerist in Mainz
  • Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen in In- und Ausland
  • Außerhalb Polens und Deutschlands verkaufte Werke befinden sich auf allen Kontinenten.
  • 2003 ist Roman Schmelter aufgefordert worden, in dem berühmten

Hotel + Künstlerheim Luise zu Berlin „sein Zimmer“ zu gestalten.

Alle Zimmer dieses Hotels wurden jeweils von einem namhaften Künstler gestaltet. So entstand das „Schmelter-Zimmer“ Nr. 314 „Unter dem roten Pferd“ (im Internet bebildert)

Andrzej Schneeweiss

  • Geboren 1960 in Zabrze/Polen
  • 1980 – 1982 Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Kraków/Polen
  • 1983 – 1985  Studium an der Staatlichen Hochschule für Schöne Künste in Poznan/Polen, Meisterschüler des Prof. Tadeusz Jackowski
  • Bestes Diplom des Jahres 1985
  • Teilnahme an Gruppen- und Einzelausstellungen in In- und Ausland
  • Außerhalb Polens verkaufte Werke befinden sich in:

Amsterdam, Brüssel, Düsseldorf , Essen, Frankfurt/M, Köln, London, Mainz, Mannheim, New York, San Francisco, Toronto, Trier, Wiesbaden

  • Preise
    • 1991 Kunstpreis der Stadt Opole
    • 1992 „Sacrum 92“ Diözesanmuseum Opole
    • 1998 „Plakat des Jahres“ Gesamtpolnischer Wettbewerb für Kunstplakate, 1. Preis

Jadwiga Żołyniak

  • geboren 1956 in Częstochowa/Polen
  • 1974 – 1980 Studium der Malerei an der Krakauer Kunstakademie, in der Meisterklasse des Professors Zbigniew Grzybowski
  • seit 1981 freischaffende Künstlerin spezialisiert auf abstrakte, expressive Kompositionen
  • Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland:
  • Ihre Arbeiten befinden sich in Privatsammlungen in

Deutschland (Deutsche Bank), USA, Japan, chweiz, Italien und Frankreich


Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00 Fr: 09:00-16:00
(Im Juli und August geänderte Öffnungszeiten)

Siegfried Poschmann – Freude an der Malerei

Ausstellungsdauer: 16.März 2017 – 05. Mai 2017

Vernissage am 16. März 2017

Beginn: 19 Uhr

Begrüßungsredner:
Professor Dr. Gunnar Andersson

Der Künstler:

Siegfried Poschmann malt schon seit seiner Jugend in den verschiedenen Techniken. Hierbei legt er bei der Wahl der Bildmotive ein besonderes Augenmerk auf die Wiedergabe der Natur in ihren verschiedenen Farbkompositionen. Auf seinen vielfältigen Reisen hat er interessante Eindrücke gewonnen und diese in vielen Skizzen und Bildern festgehalten. Häufig wählte er aber auch Motive aus der Region, so aus Trier und Bernkaste-Kues.

Sein Malen bleibt immer ein Experimentieren und Suchen, sowohl in der Technik als auch in der Darstellung. Ein Grundanliegen ist es ihm, frohe und freundliche Bilder zu gestalten, ohne dabei die Realitäten aus dem Auge zu verlieren.

Vor einigen Jahren hat Poschmann auch die Freude an der abstrakten Malerei entdeckt – nachdem sich zuvor bei ihm die Erkenntnis durchgesetzt hatte, dass ein Bild ein eigenes Medium ist und folglich keiner Erklärung bedürfe.

Poschmann ist Autodidakt, seine künstlerischen Fertigkeiten brachte er sich im Wesentlichen selbst bei. Doch besuchte er auch im Jahr ihrer Gründung 1977 die Europäische Sommerakademie für Bildende Kunst in Trier und 2000 die Europäische Kunstakademie der Moselstadt.

Ausstellungen

An sieben Orten konnte man Siegfried Poschmanns Gemälde bereits betrachten, sowohl bei Gemeinschafts- als auch in Einzelausstellungen.
Als Einzelausstellungen sind zu nennen:
• 2010 Galerie Weber, Trier
• 2011 Rathaus der Verbandsgemeine Ruwer
• 2013 Akademie Kues in Bernkastel-Kues
• 2014 Brüderkrankenhaus Trier
• 2016 Seniorenzentrum AGO in Piesport an der Mosel.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00 Fr: 09:00-16:00

Gorbatschows Erben – Ost-Europa zwischen Blutrache und Weltkulturerbe

Ausstellungsdauer: 10.November 2016 – 13. Januar 2017

Vernissage am 10. November 2016

Beginn: 19 Uhr
Einführung in die Ausstellung:
Dr. Klaus Reeh,
Vorstandsvorsitzender des Tuchfabrik Trier e.V.

Begrüßung für die Fotografische Gesellschaft:
Richard Krings

Die Ausstellung:

Es war eine abenteuerliche und faszinierende Tour, die Harald Schmitt und seine Frau Annette 2015/2016 mit ihrem Landrover unternahmen: Osteuropa, entlang der Außengrenzen der EU, nur auf gelben und weißen Straßen, ohne Hauptstädte und touristische Ziele… 24.000 km durch 21 Länder in drei Monaten, darunter Länder, die man hier kaum kennt.

Der ehemalige Stern-Fotograf, ein Meister des Fotojournalismus, brachte unzählige Bilder von dieser Tour mit, eine Auswahl ist nun in der ERA zu sehen.

Der Fotograf Harald Schmitt

Harald Schmitt, der nach seiner Ausbildung in Trier als Laborant und Fotograf bei der Trierer Landeszeitung gearbeitet hat, war – nach weiteren Stationen in München, Bonn und Berlin – seit 1977 fest angestellter Fotograf des Magazins STERN. Die ersten sechs Jahre arbeitete er für den STERN als akkreditierter Journalist in der ehemaligen DDR, wo er unter anderem auch die ersten Friedensdemonstrationen in Dresden und Jena und die erste Oppositionswelle in Ost-Berlin miterlebte. Als sein Visum schließlich 1983 nicht mehr verlängert wurde, ging er nach West-Berlin. Seit 1987 lebt Harald Schmitt in Hamburg, wo er weiterhin für den STERN arbeitet. Während seiner langjährigen Tätigkeit für dieses Magazin produzierte er Fotoreportagen in bisher mehr als 130 Ländern, von denen viele mit international anerkannten Preisen ausgezeichnet wurden.

Das Projekt wurde unterstützt durch die Stiftung Kulturwerk der VG Bildkunst

Ein Roadbook durch Osteuropa

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00 Fr: 09:00-16:00
(zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen)

Josef Hammen: “TRIER – Szenen einer Stadt” Quartalsschau 1/4

Quartalsschau 1/4

Josef Hammen: “TRIER – Szenen einer Stadt”

90 Tagesbilder | 90 Daily Paintings, 20 x 20 cm, Öl | Acryl

Ausstellungsdauer: 4.-28. April 2016
Halbzeitvernissage: 14. April 2016

Beginn: 19 Uhr, Josef Hammen im Gespräch mit Christoph Friedrich, Freund der Künste und Freund des Künstlers

Ein Jahr lang jeden Tag ein Bild von Trier. Das hat der Kommunikationsdesigner, Maler und Illustrator Josef Hammen sich zum Ziel gesetzt. Am 1. Dezember 2015 begann er mit seinem Jahresprojekt. Die ersten
90 Bilder – Quartal 1/4 – werden bis zum 28. 4. in der ERA Trier ausgestellt.

„Seit 25 Jahren lebe ich in Trier. Aber… wie gut kenne ich diese Stadt eigentlich?
Dann habe ich mich auf den Weg gemacht. Mit Kamera und Skizzenblock, vor allem aber mit offenen Augen gehe ich alte und neue Wege auch abseits der
Touristenpfade. Ich finde Überraschendes, Vertrautes, Skurriles und auch Alltägliches. So entstehen Momentaufnahmen vom Leben in Trier, von Menschen, Straßen, belebten Plätzen, stillen Gassen.
Jeden Tag auf’s Neue.

Mich auf die vorgefundenen Gegebenheiten, das Wetter, die Lichtverhältnisse einzulassen ist meine _tägliche _Herausforderung.
Das historische Trier mit dem „Heute“ zu verbinden und den Menschen die Vielfalt unserer Stadt zu zeigen  ist mir ein Anliegen – und sie mit meinen Tagesbildern (manchmal)  zu überraschen.” 

So facettenreich wie das Stadtbild sind auch Josef Hammens 20 x 20 cm großen Werke. „In Trier gibt es noch viel zu entdecken“, freut sich Hammen, „es gibt noch genug Stoff für die nächsten 275 Bilder.”
Josef Hammen, Jahrgang 1961, studierte Kommunikationsdesign an der FH Rheinland-Pfalz in Trier. Drei Jahre nach seinem Abschluss machte er sich mit seiner Partnerin und einer eigenen Kommunikationsagentur selbständig. Neben dem Agenturgeschäft spielte die Malerei für Hammen immer eine bedeutende Rolle. Illustrationen flossen zunehmend mehr in Auftragsarbeiten ein, die ersten Verlagsanfragen kamen 2006. Der erste eigene Cartoonband „Weihnachten ohne Geschenke?!“ erschien 2015 im Coppenrath-Verlag.
Seit 2011 nimmt er regelmäßig an der international besetzten Masterclass von Sebastian Krüger teil. Krüger ist der führende Vertreter des New Pop Realism, dessen Einflüsse sich in Hammens Werken (Portraits) widerspiegeln.

Josef Hammens Gemälde und Cartoons sind regelmäßig in Ausstellungen zu sehen. Veröffentlichungen u.a. bei cbj, Coppenrath, Arena, Klett, INKOGNITO Berlin, Bärenpresse.

Weitere Infos: www.josefhammen-fineart.de · facebook: Josef Hammen Fine Art