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Große Jahresausstellung 2021

Der Kultur- und Kunstverein Trier e.V., kurz KUKT, hat sich am 31.10.2020 in der Europäischen Kunstakademie gegründet und ist ein eingetragener Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit. Das Anliegen ist es, Kultur und Kunst zu fördern, wobei KUKT den Schwerpunkt seiner Arbeit auf Trier legt, aber auch überregional agiert. Trotz Corona konnte KUKT bereits einige Ausstellungen durchführen, die erste Jahresausstellung findet in zwei Sessions in der Europäischen Rechtsakademie in der Metzer Allee statt. Dies hat sich als notwendig erwiesen, denn die Mitgliederzahl hat sich seit der Gründung verdoppelt.

Teilnehmende Künstler:innen:

Kerstin ARNOLD – Silke AURORA – Rainer BREUER – Ursula DAHM – Martina DIEDERICH – Michael EHRHARDT – Dagmar ENGELS – Rita GIERENS – Christian GÖDERT – Josef HAMMEN – Elmar HUBERT – Martina KEFER – Petra KOHNS-MERGES – Gabbro KOKOTT – Stephen LEVINE – Harry Alexander MORRISON – Bettina REICHERT – Dorothee REICHERT

Über die Arbeit des KUK e.V.:

Die meisten Mitglieder kommen aus der Großregion zwischen Saarbrücken und Luxembourg, wobei viele aus dem Raum Trier stammen. Inzwischen sind auch Mitglieder aus anderen Regionen Deutschlands dazugestoßen. Dem Verein geht es insbesondere darum, den Kulturschaffenden und Künstler*innen aller Sparten eine Plattform zu bieten, diese bei ihrer Arbeit zu unterstützen und Rahmenbedingungen für Kultur und Kunst zu verbessern bzw. zu schaffen.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Durchführung von Ausstellungen im Bereich der Bildenden Kunst, der Förderung des Austausches zwischen künstlerisch Tätigen – auch anderer Kunstformen -, sowie der Organisation von Lesungen und Veranstaltungen im Bereich anderer Kultursparten. Der Austausch und die Vernetzung mit anderen kulturellen Vereinen und Institutionen soll gesucht werden. In der Praxis bedeutet dies u. a., dass die Sparten Literatur und Veranstaltungswesen zur Zeit aufgebaut werden, KUKT bei der bitburgART mit einer beachtenswerten Ausstellung im alten Skala-Kino teilnahm und mit Partnern ein Kinder- und Jugendprojekt durchführte, bei dem das alte Bitburger Parkhaus von außen neu gestaltet wurde. Die Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse steht an (hier sind mehrere Aktionen geplant, das erste Handpressenbuch erscheint) sowie die Teilnahme am Projekt Trierer Unterwelten.

Die Ausstellung des KUKT e. V. findet in zwei Sessions statt.

Ausstellungsdauer: 2. September – 5. November 2021

Vernissage 1. Session: Donnerstag, 2. September

Begrüßungsredner: Sven Teuber, MdL

Vernissage 2. Session: Donnerstag, 7. Oktober

Begrüßungsredner: Markus Nöhl, Kulturdezernent der Stadt Trier

Beginn: jeweils 19:00 Uhr im Foyer der Europäischen Rechtsakademie

Einlass nur mit ‚GGG-Nachweis‘ (Geimpft, Genesen, Getestet*)
* Antigen-Schnelltest von offizieller Teststation nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden
Die Ausstellung kann unter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen während der Öffnungszeiten der ERA besucht werden. Ein ausreichender Sicherheitsabstand ist gewährleistet, es besteht in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit zur Handdesinfektion. Ein Mund-Nasen-Schutz wird bei Bedarf an der Rezeption ausgegeben. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Öffnungszeiten:

Mo-Do: 9.00-17.00 Uhr, Fr: 9.00-16.00 Uhr

Änderungen aufgrund der derzeitigen Situation vorbehalten.

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Die Räumlichkeiten der ERA eignen sich hervorragend als Rahmen für wechselnde Kunstausstellungen. Das großzügige Foyer, die helle Cafeteria und die 2011 hinzugekommene gläserne Galerie bieten Platz und ideale Lichtverhältnisse für die angemessene Präsentation von Gemälden, Grafiken, Photographien, Plastiken und anderen Bildwerken. Seit 1999 hat die ERA 90 Ausstellungen mit Werken europäischer Künstler gezeigt.

‚Unterwegs in Japan‘ -Fotografien von Ion Coerman

SW-Abzüge im Silbergelatineverfahren auf Ilford MGFBClassic von Ion Coerman

Farbige Fine Art Prints auf ILFORD Gold Fibre Silk Papier hergestellt von NEUMANN PRINT, Trier.

Die Ausstellung kann unter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen während der Öffnungszeiten der ERA besucht werden. Ein ausreichender Sicherheitsabstand ist gewährleistet, es besteht in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit zur Handdesinfektion. Ein Mund-Nasen-Schutz wird bei Bedarf an der Rezeption ausgegeben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ausstellungsdauer: 03. September – 30. Oktober 2020

Vernissage am Donnerstag, 3. September, um 19:00 Uhr im Foyer der Europäischen Rechtsakademie

Begrüßungsredner: Dr. Johannes Henke

Beginn: 19:00 Uhr

In den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben meine Frau und ich ein Jahr in Japan verbracht. Wir lebten in Fukuoka auf der südlichen Hauptinsel Kyushu.

Eines Tages eröffneten wir unserer Japanischlehrerin unsere Absicht, in den Urlaub und nach Hokkaido am anderen Ende des Landes zu fahren. Ihre erstaunte Frage war: Alleine?

Und wir entgegneten, nicht weniger überrascht: Aber wir sind doch zu zweit?

Das hat sie nicht überzeugt. Japaner traten damals noch nur in Gruppen in Erscheinung und wenn man einen einzelnen Asiaten traf, konnte man fast sicher sein, dass er kein Japaner sei. Dies hat sich seitdem geändert, so wie manches andere auch.

Die Moral der Geschichte war für uns damals wie heute, dass man meistens nicht der neutrale Beobachter ist, der man zu sein glaubt, und dass das Exotische in zwei Richtungen geht.

Insbesondere gilt für uns Europäer, dass es uns lieber ist, wenn Gegensätze sich ausschließen, dort wo die Japaner, möchte man sagen, den Gegensatz, aber nicht den Widerspruch sehen.

Somit stellt sich einem, der knipsend durch die Welt reist, in Japan mehr als sonstwo die Frage, ob es das Normale oder das Außergewöhnliche ist, das es verdient, festgehalten zu werden.

Eine Antwort habe ich nicht. Ich kann nur feststellen, dass die Japaner, denen ich begegnet bin, alle sehr japanisch waren und darüber hinaus auch unverwechselbare und oft sehr liebenswürdige Individuen. Sollte davon etwas in meinen Bildern zurückzufinden sein, so würde mich das freuen.

Ion Coerman

f.coerman@gmx.net

Öffnungszeiten:

Mo-Do: 9.00-17.00 Uhr, Fr: 9.00-16.00 Uhr

Änderungen aufgrund der derzeitigen Situation vorbehalten.

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Die Räumlichkeiten der ERA eignen sich hervorragend als Rahmen für wechselnde Kunstausstellungen. Das großzügige Foyer, die helle Cafeteria und die 2011 hinzugekommene gläserne Galerie bieten Platz und ideale Lichtverhältnisse für die angemessene Präsentation von Gemälden, Grafiken, Photographien, Plastiken und anderen Bildwerken. Seit 1999 hat die ERA 89 Ausstellungen mit Werken europäischer Künstler gezeigt.

Martina Kefer – Augenblick, verweile doch!

Die Ausstellung kann unter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen während der Öffnungszeiten der ERA besucht werden. Ein ausreichender Sicherheitsabstand ist gewährleistet, es besteht in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit zur Handdesinfektion. Ein Mund-Nasen-Schutz wird bei Bedarf an der Rezeption ausgegeben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ausstellungsdauer: 05. März -31. August 2020 (verlängert)

Martina Kefer
„Augenblick, verweile doch!“
Momentaufnahmen in Acryl von Martina Kefer

Vernissage am 05. März 2020 um 19:00 Uhr
Begrüßungsrednerin: Ute Theis, Dipl. Sozialpädagogin
Musikalische Umrahmung: Gitarrenduo Marco Palone und Andreas Kefer

Ich arbeite und lebe als freischaffende Malerin in Konz, Rheinland- Pfalz.
Seit einigen Jahren habe ich das Glück und die Gelegenheit mich intensiv mit der Malerei zu beschäftigen. Zeichnung und Malerei bei verschiedensten Dozenten und ein berufsbegleitendes Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier haben mich auf diesem Weg unterstützt.
Meine bevorzugte Technik ist die Acrylmalerei, meine bevorzugten Themen sind Menschen, figurative Motive, Stimmungen und Momentaufnahmen.
Die Malerei ist für mich eine der “schönen Künste “. Sie ist bunt, sie begeistert mich und sie ist immer wieder ein Erlebnis.
So wie Friedrich Schiller sagte: “Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.”
Ich freue mich auf Ihren Besuch auf meiner Webseite oder sogar in meinem Atelier.

Atelier Martina Kefer
Granastraße 48 www.atelier-kefer.de
54329 Konz martina.kefer@freenet.de

Vita:
• geb. 1966 in Trier
• seit 2012 als freischaffende Künstlerin in Konz tätig
• 2010 – 2013 berufsbegleitendes Kunststudium an der Europäischen Kunstakademie, Trier
• Kurse für Kinder und Erwachsene

  • Vertreten in der Artothek der Tufa, Trier
  • Mitgliedschaft in der éditions trèves, Trier
  • Mitgliedschaft in der Gesellschaft für Bildende Kunst Trier e.V.
  • Mitgliedschaft im Kunst- und Kulturverein am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier e.V

Auszeichnungen:

2018 1. Platz Kunstwettbewerb des Artist Window
2012 „Grand Prix de la Ville de Terville“ vergeben vom C. E. P. A. L., Frankreich,
Europäisches Zentrum zur Förderung von Literatur und Malerei
2010 „Prix du Cepal“ vergeben zur Internationalen Ausstellung „Künstler der Region“, Losheim

Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

Stadtmuseum Wadern
Krankenhaus der barmherzigen Brüder, Trier
Städtische Galerie Kloster Karthaus, Konz; Tufa Trier
Galerie Maggy Stein Luxemburg
Deutsche Richterakademie Trier
Stadthalle Merzig
Kunstakademie Trier
Zur Steipe, Trier
Sportzentrum Aktiva, Luxemburg
Rathaus Konz; Weisshaus Trier

Geänderte Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-15:30, Fr: 09:00 –14:00

Veronika Blees – ‚Attraktion – Abstraktion‘

Ausstellungsdauer: 05. Dezember 2019 – 21. Februar 2020

Vernissage am 5. Dezember 2019

Beginn: 19:00 Uhr

Abwechslungsreiches Leben in Farbe!“

Die Europäische Rechtsakademie (ERA) eröffnet am 5. Dezember 2019 eine neue Kunstausstellung mit dem Titel „Attraktion – Abstraktion“.

Die Besucher haben die Möglichkeit, etwa 40 Bilder der Abstrakten Malerei zu sehen, die mit Acrylfarbe auf Leinwand entstanden sind. Die am Niederrhein geboren Künstlerin, Veronika Blees, lebt seit 2008 in ihrer Wahlheimat Trier und beschäftigt sich seit 2015 intensiv mit kreativer Kunst und Malerei.

Die abstrakte Malerei ist zu ihrem Steckenpferd herangereift, da sie völlig uneingeschränkt, unkonventionell und in völliger Freiheit ihre Gedanken und Emotionen ausleben und auf der Leinwand ausdrücken kann. Die Werke sind farbintensiv und lassen Freiraum für Interpretationen.

„Begeben Sie sich auf eine farbenfrohe, kreative Abenteuerreise in die Welt von Pop-Art und Abstrakter Malerei“, kommentiert Blees zur Ausstellung „Attraktion – Abstraktion“.

Vernissage am Donnerstag, 5. Dezember 2019, um 19:00 Uhr im Foyer der Europäischen Rechtsakademie

ERAround the World 2019

Landschaften, Portraits, Natur&Tiere, Architektur

Eine Fotoausstellung von ERA-Mitarbeitern
Ausstellungsdauer: 20. September 2019 – 19. November 2019

Die Ausstellung:

Eine Gruppe fotografisch ambitionierter ERA Mitarbeiter hat sich nun zum zweiten Mal zusammengetan, um eine Auswahl sehr unterschiedlicher Fotos im Rahmen einer Ausstellung im eigenen Haus einer weiteren Öffentlichkeit vorzustellen. „ERAround the World“ ist nicht etwa eine Sammlung von Aufnahmen, die im Rahmen von ERA-Veranstaltungen gemacht worden wären. Die an den unterschiedlichsten Orten der Welt entstandenen Bilder spiegeln vielmehr die sehr persönlichen Interessen und Erfahrungen jedes einzelnen ERA-Fotografen wider.

Fotografien von

  • Tanja Bernhardt
  • Tatsiana Bras-Conçalves
  • Daphne Doeve
  • Sabine Framing
  • Angelika Fuchs
  • Philipp Gonder
  • Florence Hartmann-Vareilles
  • Eva Healy
  • Wolfgang Heusel
  • Stephanie Hoffmann
  • Mikolaj Jarosz
  • Sanja Jovicic
  • Heike Kappes-Schäfer
  • Anastasia Patta
  • Sven Peschel
  • Jean-Philippe Rageade
  • Karolina Rokicka
  • Christiane Schmitz
  • Karin Wenzel

Vernissage am Freitag, 20. September 2019, um 18:00 Uhr im Foyer der Europäischen Rechtsakademie

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00 Fr: 09:00-16:00

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Die Räumlichkeiten der ERA eignen sich hervorragend als Rahmen für wechselnde Kunstausstellungen. Das großzügige Foyer, die helle Cafeteria und die 2011 hinzugekommene gläserne Galerie bieten Platz und ideale Lichtverhältnisse für die angemessene Präsentation von Gemälden, Grafiken, Photographien, Plastiken und anderen Bildwerken. Seit 1999 hat die ERA 86 Ausstellungen mit Werken europäischer Künstler gezeigt.

Konstantin Konstantinov ‚Vibes‘

Ausstellungsdauer: 23. Mai 2019 – 16. August 2019

Vernissage am 23. Mai 2019

Beginn: 19 Uhr

Die Magie besteht in der Harmonie und dem Zusammenspiel der Farben, sodass das Chaos als eine göttliche Ordnung angesehen werden kann.“

Die Europäische Rechtsakademie (ERA) eröffnet am 23. Mai 2019 eine neue Kunstausstellung mit dem Titel „Vibes“.

Die Besucher haben die Möglichkeit, 45 Gemälde zu sehen, die mit klassischen Materialien – Ölfarben auf Leinwand – im Geist des Neoexpressionismus entstanden sind. Der junge bulgarische Künstler Konstantin wurde in der historischen Stadt Plovdiv geboren, die auf eine stolze, seit 8.000 Jahren ununterbrochen menschliche Besiedlung, zurückblicken kann und damit als eine der ältesten Städte Europas sowie diesjährige europäische Kulturhauptstadt 2019 gilt.

Zwei dominante Merkmale machen Konstantins Kunstwerke so außergewöhnlich und facettenreich: Einerseits die intensiven Farben, die genügend Freiraum für Interpretationen und Phantasien zulassen, andererseits der monochrome Ausdruck. Dieses duale Prinzip wiederholt sich in verschiedenen Leinwandformaten und -größen und ist das Ergebnis einer impulsiven Improvisation. Seine Bilder kommen direkt aus dem Herzen und sind ein Instinktruf, der das intuitive Verständnis des Malers für die göttliche und kosmische Natur der Kunst widerspiegelt.

Die Welt des Künstlers verschmilzt in die Farbe seines Kunstwerks, und die Farbe des Kunstwerks führt den Betrachter zurück in die Welt des Künstlers.

„Die Magie besteht in der Harmonie und dem Zusammenspiel der Farben, sodass Chaos als eine göttliche Ordnung gesehen werden kann“, kommentiert der Schöpfer von „Vibes“.

„Die Magie besteht in der Harmonie und dem Zusammenspiel der Farben, sodass Chaos als eine göttliche Ordnung gesehen werden kann“, kommentiert der Schöpfer von „Vibes“. 

“The magic is in the harmony and interplay of the colours, letting a divine order arise out of chaos”

On 23 May 2019 the Academy of European Law (ERA) opens a new art exhibition named „Vibes“.

Visitors will have the chance to see 45 paintings, all made using classic materials of oil paints on canvas, in the spirit of neo-expressionism. Konstantin, the young Bulgarian artist, was born in the historic town of Plovdiv – one of the oldest cities in Europe and this year’s Europe’s capital of culture.

There are two dominant features which make Konstantin’s art so extraordinary and multi-facetted: on the one hand the intensive colours that give enough freedom for interpretation and imagination, on the other hand the monochrome expression. This dual principle is repeated in different canvas formats and sizes and stems from an impulse of vibrant improvisation. His paintings come straight from the heart and are the product of a call of instinct reflecting his intuitive understanding of both the divine and cosmic order of the art.

The world of the artist turns into the colour of his piece of art, and the colour of the piece of art leads the observer back to the world of the artist.

The magic is in the harmony and interplay of the colours, letting a divine order arise out of chaos, comments the creator of “Vibes”.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00; Fr: 09:00-16:00
(im juli und August geänderte Öffnungszeiten)

„Metamorphose im Feuer“ – Ingeborg Martin und Mandy Rasch

Ausstellungsdauer: 21. März 2019 – 16. Mai 2019

Vernissage am 21. März 2019

Beginn: 19 Uhr

Begrüßung: Elisabeth Ruschel,
1. Vorsitzende der Weimar-Gesellschaft Trier e.V.

Laudatio: Eva-Maria Reuther, Kulturjournalistin

Musikalische Umrahmung: Sakiko Idei, Marimbaphon

STÄDTEPARTNERSCHAFT EINMAL ANDERS

Im Zuge der Städtepartnerschaft Trier-Weimar hat Ingeborg Martin, langjähriges Mitglied der Weimar Gesellschaft Trier, ihre in Form und Farbe klar abgegrenzten, außergewöhnlichen Emailbilder im letzten Jahr in Weimar mit großer Resonanz ausstellen können. Sie tat dies zusammen mit der dortigen jungen, talentierten Goldschmiedin und Designerin Mandy Rasch, die sich ebenfalls der Email verschrieben hat und hieraus extravagante Kunstgegenstände kreiert. Was lag da näher als beide Künstlerinnen ihre faszinierende Emailkunst auch in Trier präsentieren zu lassen.

DIE KUNST

Schon immer haben Künstler alle zur Verfügung stehenden Materialien für ihre Werke genutzt. Die ersten bekannten Emailarbeiten sind mehr als 3500 Jahre alt und wurden als Grabbeigaben in mykenischen Gräbern auf Zypern gefunden. Im Mittelalter erlebte diese Kunst auch in der Rhein-Maas- und der hiesigen Region eine hohe Blütezeit. Zeugnisse davon geben in Trier die Arbeiten der Egbert-Werkstatt  und u.a. der Andreas-Tragaltar und ein Reliquiar des Hl. Nagels im Domschatz zu Trier.

Emaillieren ist die Kunst, farbiges Glas dauerhaft mit einem Metall (Gold, Silber, Kupfer, Stahl) zu verschmelzen, was nur mit hohenTemperaturen (600-1000°C) möglich ist. Die leuchtenden Farben sind sehr beständig und verlieren selbst nach tausenden Jahren nichts von ihrem Glanz und ihrer Faszination. Nachdem das Material mit seinem unvergleichlichen Farbenspiel so kostbar und wertvoll ist, war diese Kunst vor allem Kirchen, Klöstern und dem Adel vorbehalten, fand später aber auch Eingang in die reichen Bürgerhäuser.

Mit dem industriellen Fortschritt in Technik und Material wurde Email für alle Schichten erschwinglicher und auch für profane Verwendungszwecke entdeckt. Es ist korrosionsbeständig, hygienisch und wetterfest, kurzum das perfekte Material für Technik und Haushalt. Bestimmt findet sich in jedem Haus noch eine Kanne, Schüssel oder ein Becher aus Email. Dann wurde Email für die Werbung und für Schilder entdeckt. Die früheren Werbeschilder (Persil, Singer, Sarotti und viele andere) sind heute begehrte Sammelobjekte.

In der Kunst ist der große Arbeitsaufwand zwar geblieben, aber es gibt inzwischen doch einige technische Erleichterungen für die Arbeit des Emailleurs. Das Besondere am Email ist der Glanz und die Leuchtkraft der Farben. Der Brennvorgang ist immer ein spannender Moment. Der Entwurf bietet nur eine Vorstellung von der endgültigen Arbeit, denn erst wenn das flüssige, glühende Email erkaltet ist, zeigt es seine ganze Schönheit, wobei der gesteuerte Zufall oft die entscheidende Rolle spielt. Auch erfahrene Emailleure können das Resultat nicht immer genau vorhersagen und werden oft überrascht. Zum Emaillieren gehört aber mehr, als nur ein bisschen buntes Pulver auf eine Metallplatte zu streuen und in den Brennofen zu schieben. Es ist viel Wissen und Erfahrung nötig, um ein Kunstwerk zu schaffen. Und jedes Kunstwerk ist ein Unikat, es ist nicht wiederholbar.

Email ist unvergleichlich.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00; Fr: 09:00-16:00

„Insides – Insights“ – Jonas Hammen mit Janik Rockensüß und Nicolas Yun Christmann

Ausstellungsdauer: 15. November 2018 – 25. Januar 2019

Vernissage am 15. November 2018

Beginn: 19 Uhr

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Im Inneren des Menschen wirken Emotionen,
Gefühle, Höhen und Abgründe des Seins,
ummantelt von einer Schicht aus Gestik und
Mimik. Hier gilt es, die Schicht zu entfernen
oder durchlässig zu machen und diesen
Tiefen ein Bild zu geben. Mit anderen
Worten – hinein zu sehen.

Jonas Hammen, Student an der Hochschule Trier im Zweig Kommunikationsdesign, stellt ab dem 15. November 2018 Ölgemälde und Zeichnungen in der Europäischen Rechtsakademie Trier aus. Eine Ausstellung, die nicht alleine das Innere des Menschen, sondern auch den Prozess der Bildentstehung zeigt. Gastkünstler sind Janik Rockensüß und Nicolas Yun Christmann,

ebenfalls Studenten der Hochschule Trier im Zweig Kommunikationsdesign.

instagram.com/asharpfeater

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00; Fr: 09:00-16:00
(zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen)

URSULA HÜLSEWIG – Malerei, Druckgrafik und Digitale Collagen

Ausstellungsdauer: 14. September  – 02. November 2018

Vernissage am 13. September 2018

Beginn: 19 Uhr
Einführung: Frau Dr. Christiane Häslein, Kunsthistorikerin
Musik: Swing Sextett des FWG, Leitung Frau Stefanie Lamberti

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Digitale Metamorphosen

Mein Hauptthema ist „Wirklichkeit“ und „Erkenntnismöglichkeit“.
Ich bewege mich spielerisch zwischen „realistischen“ Ansichten und frei phantasierter Figuration.

Seit 2000 beschäftige ich mich mit dem Computer (Mac) und dem Bildbearbeitungs-Programm Photoshop, zwei Jahre lang mit einem Lehrer, danach im Selbststudium.
Dieses Programm, das mit Transparenzen und Ebenen arbeitet, die in verschiedensten Modi aufeinander wirken können, setzt meine frühere Methode der Bildfindung fort, bei der ich Zeichnungen auf Transparentpapier übereinander schob oder Bilder übereinander kopierte. Nur arbeitet Photoshop viel schneller, differenzierter, mit 1000 phantastischen Möglichkeiten. So entsteht aus eigenen Bildern und Bildelementen Neues, Überraschendes.

Was zunächst nur für die Bildfindung gedacht war, hat sich verselbständigt.

Ich fasse diese digitalen Bilder unter der Bezeichnung Digitale Collagen oder Digitale Metamorphosen zusammen und drucke sie je nach Größe in einer Auflage von 3, 10 oder 30 mit Pigmenttinten auf Fine Art Papier oder auf Leinwand in Galeriequalität aus, auf meinem Großformatdrucker 7880 von EPSON.

Auf diesem Drucker kann ich bis zu einer Breite von 61 cm drucken, in der Länge fast unbegrenzt (bis 15 m).
Breitere Formate lasse ich in Fachbetrieben drucken, ebenfalls in Galeriequalität.

Zu den Digitalen Collagen s. meine Webseite:
www.ursula-huelsewig.de

 

[su_spoiler title=“Vita“ style=“fancy“]

*1936

Malerei, Druckgrafik, Digitale Grafik

Seit 2006 Digitale Collagen aus eigenen Bildern und Bildelementen, entwickelt aus einer Methode der Bildfindung mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop.

Einzelausstellungen in Deutschland, Belgien, Frankreich, USA

Gruppenausstellungen in Deutschland, Benelux, Bulgarien, Kanada, England Finnland, Frankreich, Slovenien, Spanien, USA, UAE

Öffentliche Ankäufe: Land NRW, Stadt Köln, Land RLP, Verbandsgemeinde Wittlich, Artothek Trier

Dokumentation: „Ursula Hülsewig – Malerei des Phantastischen, hrsg von Ursula Voß, Hanstein Verlag, 1975  .  „Ursula Hülsewig – Surrealistische Studien“, 2002  .  „Ursula Hülsewig – Frühe Bilder“, 2007  .   Hülsewig, Faszination Radierung, 2012

Preise: Kaiser-Lothar-Preis, EVBK, Prüm 2013

First Prize Digital and Experimental Printmaking, Kazanlak 2014
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Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00; Fr: 09:00-16:00

Horst Gschwendner – Licht spielt mit Schwarz – abstrakt und gegenständlich

Ausstellungsdauer: 12. April  – 13. Juli 2018

Vernissage am 12. April 2018

Beginn: 19 Uhr

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Über den Fotografen: 

Horst Gschwendner entwickelte bereits in jungen Jahren ein großes Interesse an Kunst und am künstlerischen Gestalten, sein Talent zeigte sich vor allem im Malen und Zeichnen. Er entschied sich mit dem entsprechenden Studium für die berufliche Laufbahn des Architekten, was zu einer dauerhaften Auseinandersetzung mit Formen, Raum und Farben führte.

Vor allem während der Jahre als freischaffender Architekt blieb sehr wenig Zeit, sich auch in eigener Sache mit Bildender Kunst zu befassen.

1975 belegte er an der Europäischen Sommerakademie in Luxemburg bei Prof. Erich Kraemer, dem Gründer der Akademie, Kurse im Radieren und Zeichnen.

Unverzichtbar wurde in der Folge der jährliche Besuch der internationalen Kunstmesse „Art Basel“, die dem Medium Fotografie von Jahr zu Jahr mehr Raum gab und Horst Gschwendner entscheidende Anregungen bot.

1999 kam es zur intensiven praktischen Auseinandersetzung mit analoger Fotografie, begleitet von Fortbildungen in Form von Workshops und Seminaren der Leica-Akademie Solms.

2009 erfolgte der Wechsel zur digitalen Fotografie.

„Meine Fotografie besteht aus der Suche nach Architekturformen, Strukturen, Spiegelungen, Farben und Kontrasten – Licht und Schwarz stellen sie ausdrucksvoll und intensiv dar.“

[su_spoiler title=“Vita“ style=“fancy“]

1941                          geboren in Trier

1960 – 1963            Studium der Architektur – Dipl. Ing. (FH)

1963 – 1986            Mitarbeiter von Prof. Günter Kleinjohann, Dipl.-Ing. Architekt, Trier

Seit 1986                Freischaffender Architekt – Mitglied der Architektenkammer Rheinland-                                         Pfalz und der OAI Luxembourg

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Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo-Do: 09:00-17:00; Fr: 09:00-16:00